Anzeigen

Stromanbieter Wechseln

Stromanbieter wechsel Schweiz

Schnell und risikolos wechseln

Durch den Wechsel zu einem günstigeren Stromanbieter lassen sich mehrere hundert Euro pro Jahr einsparen. Der Stromanbieterwechsel ist einfach und unkompliziert - als Verbraucher muss man nur ein einziges Formular ausfüllen. Um den Rest kümmert sich der neue Stromanbieter.

Da der lokale Grundversorger zur Belieferung mit Strom gesetzlich verpflichtet ist, besteht zu keinem Zeitpunkt Gefahr, ohne Strom dazustehen. Der Wechsel erfolgt unmerklich; eine zuverlässige Stromversorgung ist zu jedem Zeitpunkt gesichert.

Der Zähler sowie die Leitungen verbleiben auch nach dem erfolgten Wechsel im Besitz des Netzbetreibers. Die Zählerstände werden entweder vom Lokalversorger oder vom neuen Anbieter abgelesen; eventuelle Wartungsarbeiten nimmt der Netzbetreiber vor. Technische Arbeiten, zum Beispiel am Stromzähler, sind für den Wechsel nicht nötig.

In wenigen Schritten den Stromanbieter wechseln

Den passenden Tarif und Anbieter finden Sie schnell und unkompliziert mit unserem Strompreisvergleich. Um den Tarifvergleich zu starten, ist die Angabe der Postleitzahl und des Jahresverbrauchs in Kilowattstunden erforderlich.

Sollte der Verbrauch nicht bekannt sein, gelten die folgenden Orientierungswerte:

Haushaltsgröße kWh pro Jahr

  • Singles 1.500 kWh
  • Paare 2.800 kWh
  • Familien 4.000 kWh
  • Großfamilien 6.000 kWh

Bei vielen Anbietern besteht die Möglichkeit, direkt online zu wechseln oder den jeweiligen Antrag am PC aufzurufen und auszudrucken. Auch die Zusendung der Unterlagen per Post ist möglich.

Nun kann der Antrag vollständig ausgefüllt und unterschrieben zurückgesandt werden. Wir kümmern uns um die Überprüfung und Weiterleitung der Unterlagen an die Anbieter. Sollten auf dem Antrag Angaben fehlen, wendet sich ein Servicemitarbeiter telefonisch oder per E-Mail an den Kunden, um die Daten zu vervollständigen und eventuell inkorrekte Angaben zu berichtigen. Aus diesem Grunde ist es wichtig, dass auf dem Antrag eine Rufnummer und eine E-Mail-Adresse vermerkt ist. Dieser Service ist selbstverständlich kostenlos.

Sollte der Kunde nach bereits erfolgter Unterzeichnung vom Vertrag zurücktreten wollen, besteht die Möglichkeit, innerhalb von 14 Tagen nach Vertragsabschluss vom Widerrufsrecht Gebrauch zu machen.

Selbst kündigen - Ja oder Nein?

Sollten Sie den Stromanbieter wechseln wollen, übernimmt der neue Anbieter generell die Kündigung bei Ihrem aktuellen Versorger. Insbesondere wenn Sie sich bei Ihrem Stromanbieter in der Grundversorgung befinden, empfehlen wir Ihnen, nicht eigenhändig zu kündigen. Hier genügt es, wenn Sie den Vertrag für den neuen Anbieter ausfüllen und an uns zurücksenden. Der neue Anbieter wird schnellstmöglich bei Ihrem aktuellen Versorger kündigen und die Belieferung mit Strom aufnehmen.

Für die Kündigung beim bisherigen Anbieter benötigt der neue Versorger jedoch etwas Zeit, in den meisten Fällen etwa drei Wochen. Daher sollten Sie bei sehr kurzen Kündigungsfristen selbst aktiv werden.

Die Kündigung sollten Sie dann eigenhändig vornehmen, wenn Ihnen Ihr aktueller Anbieter aufgrund einer Preiserhöhung eine sehr kurze Frist zur Sonderkündigung einräumt. Bitte beachten Sie, dass die meisten Anbieter den Verbrauchern eine Frist von lediglich 14 Tagen gewähren.

Wenn Sie einen Vertrag mit langer Laufzeit haben und die Kündigungsfrist in wenigen Wochen verstreicht, sollten Sie ebenfalls selbst kündigen. So können Sie sicher stellen, dass sich der Vertrag nicht um ein weiteres Jahr oder mehr verlängert.

Um einen reibungslosen Anbieterwechsel zu gewährleisten, sollten Sie auf dem Vertrag mit dem neuen Anbieter deutlich vermerken, dass die Kündigung beim bisherigen Anbieter bereits eigenhändig vorgenommen wurde.

Die Kündigung des Stromvertrags muss schriftlich erfolgen. Der Anbieter ist gesetzlich verpflichtet, die Kündigung des Kunden zwei Wochen nach Eingang schriftlich zu bestätigen.

Stromanbieterwechsel bei Umzug

Sofern die Möglichkeit besteht, sich rechtzeitig vor dem Umzug in eine neue Wohnung für einen Wunschanbieter zu entscheiden, sollte die Einsendung der Vertragsunterlagen so frühzeitig wie möglich erfolgen. So kann die Belieferung mit Strom durch den neuen Versorger direkt mit dem Einzug beginnen, ohne dass der lokale Anbieter in die Grundversorgung eintreten muss. Bei einem Umzug ist der Kunde jedoch berechtigt, den Grundversorgungsvertrag mit zweiwöchiger Frist auf das Ende eines Kalendermonats zu kündigen.

Ist der Umzug bereits erfolgt, empfiehlt es sich, innerhalb von vier Wochen nach dem Einzug den Stromversorger zu wechseln. Für den Wechsel benötigt der neue Versorger das Einzugsdatum, die Stromzählernummer und den Zählerstand. Wenn sich der Stromzähler nicht in der Wohnung befindet, ist er im Treppenhaus oder im Keller angebracht. Der Vermieter, die Hausverwaltung oder der Hausmeister kann weiterhelfen, sollte sich der Zähler nicht finden lassen. Der Zählerstand sollte - idealer Weise im Beisein eines Zeugen - notiert werden, damit sich die Abrechnungen später kontrollieren lassen.

Erfolgt der Umzug innerhalb eines Ortes und soll der aktuelle Versorger die Belieferung mit Strom fortführen, sollte der Anbieter mindestens sechs Wochen vor dem Umzug informiert werden, damit die Stromlieferung nahtlos fortgesetzt werden kann.

Soll die Versorgung auch nach dem Umzug in eine andere Region vom aktuellen Anbieter fortgesetzt werden, muss frühzeitig geprüft werden, ob der Anbieter auch an die neue Adresse Strom liefern kann.

Treten nach dem erfolgten Wechsel Störungen oder Stromausfälle auf, ist nach wie vor der Netzbetreiber zuständig. Dieser ist zur schnellstmöglichen Beseitigung von Störungen gesetzlich verpflichtet. Verbraucher, die sich entschließen, den Stromanbieter zu wechseln, haben also keinerlei Nachteile.

Verzögerungen beim Stromanbieterwechsel

Der Stromanbieterwechsel dauert etwa drei bis sechs Wochen. In machen Fällen kann es jedoch leider zu Verzögerungen kommen. Ursachen für eine Verzögerung beim Anbieterwechsel sind in der Regel:

  • fehlerhafte oder unvollständige Angaben auf dem Wechselauftrag
  • eine noch andauernde Vertragslaufzeit des Kunden beim alten Versorger
  • Kommunikationsschwierigkeiten zwischen altem und neuem Versorger

Für Verbraucher ist nicht immer nachvollziehbar, welche Stelle die Verantwortung für die Verzögerungen trägt. Hier kann möglicherweise die Schlichtungsstelle Energie helfen. Diese Schlichtungsstelle wurde eingerichtet, da auch der Gesetzgeber ein Interesse daran hat, dass der Anbieterwechsel für die Verbraucher möglichst reibungslos abläuft und so der Wettbewerb auf dem Energiemarkt angekurbelt wird.