Wie können Leckagen in einem Altbau lokalisiert werden?
Das Aufspüren von Leckagen in der Gebäudehülle eines Altbaus ist ein wichtiger Schritt, um die Energieeffizienz zu verbessern und Probleme wie Zugluft und Feuchtigkeit zu verhindern. Hier sind einige Methoden zur Lokalisierung solcher Leckagen:
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Blower-Door-Test: Dies ist eine professionelle Methode, um Luftundichtheiten zu finden. Dabei wird ein spezielles Gebläse in eine Außentür oder ein Fenster eingebaut, um einen Unterdruck im Gebäude zu erzeugen. Dadurch wird Außenluft durch undichte Stellen gezogen, die dann leichter identifiziert werden können.
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Thermografie: Eine thermografische Untersuchung, oft in Kombination mit einem Blower-Door-Test, kann sehr effektiv sein. Eine Infrarotkamera zeigt Temperaturunterschiede an der Gebäudehülle, die auf Luftundichtheiten hindeuten können.
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Rauchstift oder Rauchmaschine: Bei dieser Methode wird Rauch in der Nähe potenzieller Leckagen erzeugt. Der Rauch wird durch Luftströmungen bewegt, die auf undichte Stellen hinweisen können.
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Anemometer (Windgeschwindigkeitsmesser): Ein Anemometer kann verwendet werden, um Luftströmungen in der Nähe von vermuteten Leckagen zu messen.
- Handtest: An windigen Tagen kann man seine Hand nahe möglichen Leckagestellen halten, um zu fühlen, ob dort Luft durchdringt.
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Visuelle Inspektion: Manchmal können Leckagen durch sichtbare Mängel wie Risse, schlecht sitzende Fenster oder Türen und beschädigte Dichtungen identifiziert werden.